infoBoard in Mexiko

infoBoard in Mexiko

Ben schreibt mir heute Nacht aus Mexiko: “I have turned over the reigns to the plant and will be leaving this afternoon.  It’s very exciting to see the plant personnel converting their individual excel spreadsheets into one common planning board!”

Wie kam es dazu, dass infoBoard Software durch einen Texaner, den ich persönlich nie kennengelernt habe, unsere Software für eine neue Autofabrik eine US Autoherstellers in Mexiko einführt ?

Ich schaue in unser CRM und lese aus 2014 folgenden Eintrag aus dem Jahr für eine GM Firma in Troy, Michigan: “Everyone I review the package with is pretty excited about how well it meets out needs as well as its ease of use. I’m meeting with the master planner again this afternoon which should ice it.”

Ben erwischte mich einen Monat zuvor per Telefon nach einer Zucker-Maschinenfabrik Schulung für infoBoard in Braunschweig im Auto. Rechts ran fahren! Er erklärte mir, dass er vor Jahren mit einem amerikanischen Vertriebsmitarbeiter betreut wurde und was er vor hat. Schlechte Verbindung, die Bitte eine E-Mail wegen der Kontaktdaten zu senden. Auf der 2- stündigen Autobahnfahrt ließ mich das Gespräch nicht los. Zu Hause fand ich ein Chat-Protokoll und die die aktuelle E-Mail-Adresse. Ich ließ eine neue Version auf unserem US-Host installieren und Ben und ich verabredeten ein Online Meeting.

Bei dem Meeting erklärte er mir, wie groß die Herausforderung ist, neue Auto-Modelle in einer Autofabrik mit genügend unterschiedlichen Farben zu produzieren. Erzeigte mir die Plantafel aus 2014 und es hat mich – den Erfinder von infoBoard – in Erstaunen gesetzt. Groß und komplex und natürlich die Modellfarben darstellend geht es durch die verschiedenen Stationen, bis hinten/unten die ersten fertigen Modelle die Plantafel verlassen.

Er erklärte mir, dass die Informationen so sehr verstreut in den Systemen liegen, dass infoBoard als einzige Lösung in dem Planungsprozess die Informationen untereinander darstellen kann und die Veränderungen -im Unterschied zu Excel – für den Planer einfach mitführt. Nochmal: so eine Plantafel hatte ich noch nie gesehen!

5 Jahre später sollte er den mexikanischen Kollegen helfen, das selbe Problem zu lösen.

Ben war nun inzwischen am Einsatzort angekommen und meldete sich per E-mail um 23:00 Uhr. Was gestern in Texas noch ging klappt hier in Mexiko nicht, kein Zugriff auf das US hostet infoBoard! Wenn das morgen nicht funktioniert, war der Trip umsonst. Ich checkte auf dem Host den infoBoard Server: läuft! Ich checkte meine infoBoard Client: Plantafel ließ sich von Deutschland aus in Amerika öffnen.
Ich machte ein schnelles Video mit den Verbindungsdaten. Wir konnten nicht über sein Handy kommunizieren: besetzt. Wir konnten nicht über das stationäre Konferenztelefon kommunizieren: besetzt. jede Minute eine E-Mail, hin- und her. Ich bat um einen TeamViewer Zugriff, das war schnell eingerichtet. Auf Grund des vorherigen Online-Meetings war genügend Vertrauen da, dass ich auf seinem Rechner alles machen konnte: Firewall Ausnahmen eingerichtet, ping über cmd Zeile: kein erfolgreicher ping! Aha. Ben befand sich in einem “Bauwagen”-Komplex neben der neuen Fabrik und das war das betriebsinterne Netzwerk offensichtlich “zu”.

Das könnte er morgen mit den IT-lern vor Ort klären. ich ging zu Bett und las morgens l noch, dass er vom Hotelzimmer Zugriff hatte. Der Einsatz hatte sich also gelohnt, denn wenn man sicher weiß, dass die Systeme laufen, kann man vor Ort dran bleiben, weil man die Gewissheit hat!

Für mich blieb noch, die spanische Übersetzung mit unserem infoBoard Übersetzungstool zu aktualisieren. neue Begriffe werden online in Guatemala übersetzt, wo meine Tochter durch einen Bibelschul-Aufenthalt gleichaltrige Christen kennt.

Soll ich noch kurz diese Anekdote erzählen: meine Frau und ich waren 2012 auf der Cebit- Messe in Australien, als wir wiederholt mit unserer Tochter über Skype mit Guatemala City telefonierten.

An dem einen Tag folgendes, was immer in meiner Erinnerung bleiben wird: ” ich muss jetzt aufhören, der Vulkan ist gerade aktiv geworden”. Später sahen wir die Bilder der schwarzen Asche auf dem gesamten Gebäudekomplex. Tja, da holt man besser die Wäsche rein!

infoBoard MultiSync – Synchronisation bis ans Ende der Welt

infoBoard MultiSync – Synchronisation bis ans Ende der Welt

Der Wunsch kam vor etwa drei Jahren auf: mehrere Abteilungen nutzen das infoBoard auf verschiedene Weise, hängen jedoch nicht so eng zusammen.

Die Entwicklungsabteilung ist frei, plant locker über Wochen ein Projekt als ein Planungsobjekt auf einer Mitarbeiterzeile. Die Werkstatt arbeitet zweischichtig, mit Maschinen und Mitarbeitern, für Produktion und Prototypen. Das Labor testet mit Prüfständen und Klimakammern 24/7, und die Produktion in drei Schichten mit Linien und Schichtmitarbeitern in Wechselschichten.

Aber es gibt Abstimmungsbedarf untereinander.

Die Polizeileitung eines deutschen Bundeslandes will wissen, welche Mitarbeiter im Dienst sind. Von verschiedenen Plantafeln werden die Ausfallzeiten auf eine Plantafel für die Führung zusammengetragen.

In den Niederlanden möchte eine grosse Firma den Gesamtplan aus drei Abteilungen auf einer Plantafel zusammen sehen.

Ein deutscher Maschinenbauer möchte von 1-3 Projektplantafeln 9 Fachabteilungen mit den Planungen automatisch versorgen, um die Abwicklung zu vereinfachen. Terminlagen werden durch die knappen Ressourcen mit den Projektplantafeln synchronisiert.

Die Geschäftsführung eines Softwareherstellers synchronisiert die Ausfallzeiten mit dem infoBoard Server eines Vereins mit 200 Mitgliedern, in dem drei als Leiter tätig sind, um die Verfügbarkeit automatisch abzustimmen.

Zulieferer melden heute noch per PDF an den Autobauer, wie weit ihr Prototypenauftrag fertiggestellt ist. Beide nutzen infoBoard. Sie können Auftragsvergabe und Auslieferung des Auftrags automatisch synchronisieren, statt PDF für die Terminabstimmung auszutauschen.

Zwei Engineering Firmen in Bayern und Niedersachsen arbeiten in Projekten für die Automobilindustrie in Hamburg zusammen. Sie können ihre beiden Ressourcen und Projektplantafeln über ihre beiden infoBoard Server automatisch synchronisieren.

Ein grosser, internationaler Händler von Babybedarfsartikeln lässt in Asien herstellen, verschifft oder versendet die Artikel und verkauft in Europa. Termine spielen in der Supply Chain eine grosse Rolle. Ständig muss nachgefragt werden. Hier können mehrere infoBoard Server interkontinental synchronisiert werden.

Ein Softwarehersteller hat gemeinsame Projekte mit einer Australischen Softwarefirma. Die die Projekte betreffenden Aktivitäten werden auf 2 Firmenplantafeln interkontinental synchronisiert.

Eine Personalabteilung plant Schichten und Urlaube statt mit Excel jetzt im infoBoard. Deshalb hat diese HR Plantafel nur eine Schicht pro Tag. Der infoBoard MultiSyncServer überträgt die Ausfallzeiten und die Schichtinformationen als Nichtarbeitszeiten gem. Schichtmodell auf die dreischichtige Produktionsplantafel.

Wie ist Ihr Bedarf? Wo können Sie sich verbessern?

infoBoard in Birmingham

infoBoard in Birmingham
Unser Produkt ist hauptsächlich in der nördlichen Industrieregion Englands im Einsatz.
Eine direkte Flugverbindung von Hamburg nach Birmingham ist hilfreich, wenn man seine Kunden besuchen oder schulen möchte.

Nach der Landung erinnern wir uns, wie es beim letzten Mal war: wegen der vielen Kreisverkehr Inseln war der damalige Navi zu langsam, um uns die Ausfahrt rechtzeitig anzusagen. Ausgerüstet mit einem aktuellen Navi sollte das nicht mehr so passieren. Zweite Herausforderung sind die langgestreckten Ausfahrten von den Motorways, weshalb wir oft zu spät abgebogen sind und Ehrenrunden machen mussten. 3. Herausfoderung ist für einenDeutschen, dass für einige Strecken Gebühren genommen werden, völlig ungewohnt für uns. Tatsächlich haben die Mietwagen meistens eine Plakette, aber wenn man sich vor den Toll Fahrspuren richtig einreihen soll, kommt schon mal Panik auf. Hat man das angezeigte Zeichen oder doch die Cash- Spur?
Ach ja, und das ganze links herum, weshalb ich beim einbiegen auf eine Hauptstrasse immer ein deutliches „Links!“ von der linken Beifahrerseite höre. Insbesondere wenn keine Fahrzeuge zu sehen sind, eine wertvolle Erinnerung.
Wir fahren in Walsall ein. Enge Strassen, Feierabendverkehr. Die Strassen schlängeln sich hügelig und mit links und rechts Kurven. Plötzlich sind wir an einer Kreuzung und dass Navi behauptet, wir wären da. Sind wir aber nicht. Ich erinner mich plötzlich: das Navi kannte die e x a k t e Strasse nicht, und ich habe vorher über Google Maps alles getan, um wenigstens in der Nähe zu landen. Na ja, erstmal die falsche Entscheidung getroffen, Riesenumweg durch Einbahnstrassenregelungen, Sackgassen und so.
Wir kommen also 10 Minuten später wieder zu der Kreuzung, und diesmal biegen wir die die Strasse ein, die uns schliesslich zu einem neuen Gewerbegebiet führt, wo unser Kunde sein Gebäude hat.
Nach dem freundlichem Empfang gehen wir durch die grossen, modernen Hallen mit vielen infoBoard Monitoren und infoBoard Produktionszeiterfassungs Touchscreens.
Weil die Firma früher mit vielen, sehr breiten Plantafeln gearbeitet hat, wollte der Firmeneigentümer nichts anderes akzeptieren als das, was für ihn jahrzehntelang funktionierte. Nachdem infoBoard im Internet gefunden wurde, konnte die IT infoBoard schnell einführen. Alle hatte ein gewohntes Bild, aber jetzt digital und damit mit vielen Vorteilen der Geschwindigkeit der Verteilung von informationen und der Zeiterfassung inkl. Fertigmeldungen.
Der Kunde ist ein Dienstleister für Schaltschrank-Verkabelungen und ist im eigenem Interesse an Termintreue gebunden. Jede Fertigungs-Insel fertigt für einen Kunden im Outsourcing- Auftrag. Es sind keine eigenen Produkte im Portfolio.
Tja, und die Firma hat nach einem kräftigen Wachstum mit einer grösseren Hallenerweiterung eine Digitalisierung der analogen Plantafeln als unvermeidlich gesehen.

infoBoard war das letzte fehlende Teil einer softwareseitigen Unterstützung der Fertigung. Perfekt!

infoBoard an der Westküste USA

infoBoard an der Westküste USA

Es ist heiss, es ist kalt. Als Norddeutscher ist das Klima eben anders, draussen zu heiss, drinnen zu kalt.

Zur Messe haben wir uns in Koreatown (L.A.) einquartiert. Es liegt günstig zum Convention Center und nicht weit von West Hollywood mit den bekannten Stationen, die wir allerdings in den vergangenen Jahren schon kennengelernt haben.

Das Hotel bietet kein Frühstück, und in Koreatown sind nunmal nur koreanisch geführte Läden, deshalb fahren wir nach Downtown, um zu frühstücken. Parken ist allerdings mit 3,50 $ pro 12 Minuten eine Herausforderung. Wir suchen schliesslich ein österreichisches, kleines Restaurant called FoodLab auf, und auf der Terasse hinterm Haus haben wir es wirklich schön gemütlich mit echtem Brot!

In Kalifornien sind wirklich bedeutende und dynamische Wirtschaftszweige ansässig. Ein Geheimnis ist: viel Kapital, das Gewinne sucht. Dadurch werden Industrien hervorgebracht, die wir in Deutschland früher mit z.B. Dieselmotor und Zeppelinwerke durch Kapital auch hervorgebracht haben.

Wie üblich, wurde auch ich von einer Investmetfirma angesprochen. Es wird nach skalierbaren Geschäftsmodellen gesucht. Es muss um mehrere Millionen gehen, sonst ist es nicht interessant. Ich werde gefragt, wie sich infoBoard denn von einem anderen Aussteller der selben Messe mit Planungssoftware unterscheidet. Später schaue ich mir den unbekannten US Wettbewerber an: Formularbasierende Datenerfassung und Auswertung mit Charts. Für Projekte. Just another Project planning tool, gefühlt Nr. 897. Tja, Amerika braucht infoBoard, denn wir bieten die graphische , intuitiv bedienbare Planungsoberfläche, ressourcenorientiert.

Auf der Messe sind sehr viele Maschinenhersteller. Nach erstem Eindruck und im Vergleich mit verschiedenen deutschen Messen ist die Technologie insgesamt gar nicht so modern. Das sieht in Hannover, Frankfurt und Düsseldorf viel glamuröser aus.

Aber nun kommen Sie: bleiben stehen, schauen, fragen. Manch einer erklärt infoBoard seinen Kollegen. Wenn wir da zuhören, sind wir erstaunt: wie kann man meinen, auf Grund eines Monitor-Bildes schon alles zu wissen?

Viele Besucher sind Jobhopper, haben immer eine Firma im Sinn, die das infoBoard dringend nötig hätte, aber da arbeiten sie nicht mehr. Erstaunlicherweise führt der stetige Wechsel des Arbeitgebers zu viel Erfahrung mit ERP Einführungen und Softwareentwicklungen. Und mehrere sagen, dass sie jetzt wissen, das Softwareentwickler keine fachliche Erfahrung haben und sie den Entwicklern über Jahre sagen mussten, was das Programm machen soll und natürlich ist es nie fertig geworden. Ja, sage ich, so ist das. Aber so muss es nicht bleiben, wenn Sie infoBoard einsetzen.Das ist fertig, mit 20.000 Planern diskutiert und gereift.

Es kommen zwei Herren, leider bekomme ich nur “State , California, Cluster” mit. Ein spätere Blick auf die dann erhaltene Visitenkarte zeigt “Baja California”, also mexikanische Seite. Schade, ich hätte gerne unsere spanische Mitarbeiterin vorgestellt, die nur 1 m. entfernt steht.

Jetzt kommen zwei Herren, einer spricht auch Deutsch. Zufällig, aber vor zwei Jahren haben wir uns doch schon mal auf dieser Messe gesehen. Kurzer Austausch, ob wir das dem Eigentümer der Firma am Donnerstag vorstellen können: ja, können wir machen. Weitere Informationen und Verabredungen auf mein Handy mit Deutscher Nummer. Komisch, telefonieren geht, aber die SMS mit der Firmen-Adresse kommt erst 2 Tage später am Hamburger Flughafen aufs iPhone. Die Technik ist noch für Überraschungen gut!

Abendessen am Mittwoch mit dem Firmenchef und General Manager, hoch interressante Firmengeschichte über die letzte 50 Jahre, durch gute deutsche Ausbildung und den Chancen im US Markt ist eine Erfolgsstory geschrieben worden. Am nächsten Tag die Präsentation vor den Managern und Projektleitern der 400 Mann Firma. Nach 1 1/2 Stunden infoBoard Vorführung versteht jeder den grossen Nutzen, wir vereinbaren eine kurzfristige Einführung im machine shop des Herstellers.

Ich verstehe wieder ein bisschen mehr, was Deutschland für seine Wirtschaft noch besser machen könnte. Die Banken können nach Basel lll die Wirtschaft nicht mehr ausreichend mit Geld versorgen, und Kapitalgeber gibt es viel zu wenig. Hoffentlich werden die ersten kleinen Anfänge ausgebaut, die es in Deutschland und der EU existieren. Aber ganz ehrlich: wer soviele Abgaben zu leisten hat, kann kein privates Kapital für Beteiligungen aufbauen, nicht in e i n e m Leben.

infoBoard verfolgt ein grosses Ziel (Big Data)

infoBoard verfolgt ein grosses Ziel (Big Data)

Ein Unternehmen positioniert sich am Markt und wächst durch mehr Aufträge und mehr Mitarbeiter, mehr Maschinen, mehr Produkte, mehr zeitgleiche Aufträge, grössere Projekte mit mehr Beteiligten u.s.w.
Es werden Leitungsfunktionen geschaffen, die Verantwortung für einen Bereich tragen sollen.
Diese schaffen sich nun Softwarewerkzeuge, um dieser Verantwortung gerecht zu werden, i.d.R. Excel Tabellen bzw. Excel-Listen.
Man trifft sich nun, um sich besser abzustimmen, denn ohne die Information aus den anderen Vorgänger Abteilungen kann die Planung der Auftragsbearbeitung nicht funktionieren.
Immer bleibt die rechtzeitige Information über Änderungen ein paar Tage im Verborgenen.
Was kann eigentlich schlimmer sein, als Entscheidungen auf der Grundlage einer schlechten Informationslage zu treffen?
Es gibt eine Antwort: wenn man so weiter macht, obwohl man über die Möglichkeit einer vorausschauenden, gemeinsamen Planung verfügt.

Deshalb melden sich bei uns oft neu eingestellte Produktionsleiter oder Montageleiter, die ohne Softwareunterstützung die Abläufe und Ergebnisse verbessern sollen. Sie merken schnell, dass die Informationslage schlecht ist, die Lauferei gross, die Pflege der Exceltabellen praktisch nicht leistbar ist.
Hier haben wir es mit Menschen zu tun, die etwas bewegen wollen. Sie denken nach, forschen im Internet und finden infoBoard.

Im Urlaub las ich in einem Buch über schnelles und langsames Denken. Forscher über Jahrhunderte haben sich mit der Frage auseinander gesetzt, warum Menschen Fehlentscheidungen treffen. Man hat sich im Laufe der Zeit auf zwei Denksysteme des Menschen “geeinigt”, um folgendes zu erklären:
Im System 1 werden die lebenserhaltenen Entscheidungen getroffen: Situation ist: gut oder schlecht. Im System 2 werden die kognitiven Leistungen des “in Frage stellen” , nachdenken, forschen, kalkulieren erbracht. Dabei wird rational und ggf. auch intelligent gedacht.
Und weil der Mensch faul ist, und das langsame Denken im ” System 2″ ein Anstrengung ist, gibt er sich gerne mit dem Ergebnis des Systems 1 zufrieden. Nachdenken: “Fehlanzeige”. Fehlerwahrscheinlichkeit in komplexen betrieblichem Kontext : “hoch” und Auswirkung: “sehr teuer”.

Daher lassen sich auch die Wünsche nach Referenzkunden der selben Branche in der Nachbarschaft verstehen. System 1: nicht nachdenken.
Ein Neukunde liess sich nicht dazu bewegen, als Referenzkunde auf einer Branchenmesse genannt zu werden. Begründung: diesen Wettbewerbsvorteil werden wir nicht aktiv an unsere Marktbegleiter kommunizieren. Raten Sie mal, welches System ( System 1 oder System 2) diese Firma angewendet hat ?

Bei dieser schnellen Entscheidung werden also nicht alle Informationen eingeholt und bewertet.

Auch unter diesem Aspekt sichert infoBoard mit der intuitiven Bedienung im “System 1” die Überprüfung weiterer Bedingungen nach der Tat zu und verhindert dadurch, dass Rationalität und Intelligenz des “Systems 2″nicht hinten runterfallen.
Zusammenhänge, Terminüberwachung “über alles” und Prioritäten werden überwacht.

Jetzt ist aber das grosse Ziel, die Firmenaufträge optimal zu bearbeiten. Im Projektgeschäft werden Aufgaben eher global und Zeiten auf Annahmen basierend geschätzt. Hier sollte es so sein: das ist das Ziel, darunter visualisieren wir die Aufgaben, darunter visualisieren wir die tatsächlich geleisteten Stunden für die Aufgabe. Und darüber hinaus brauchen wir noch eine Einschätzung, ob die geleistete Arbeit auch den Wert schöpft, der erwartet wird (Earned Value Analysis), ob der Fortschritt an gezählter Arbeitszeit auch der Aufgabenerfüllung, genauer gesagt dem Fertigstellungsgrad entspricht.
Und wenn gar keine Arbeitszeit gezählt wird: ist der Kollege überhaupt da?

Wenn wir das grosse Ziel als Balken/ Zeitstrahl darstellen, die vielen Aufgaben als Balken zeitlich darunter liegend präsentieren, die tatsächlich geleisteten Zeitaufwände wiederum darunter als Balken zeichnen und darüberhinaus im Bezug auf die Durchlaufzeit und die geplante Nettoarbeitszeit und die tatsächliche Arbeitszeit für diese Aufgaben untereinander liegen sehen, dann können wir visuell verfolgen, wie zielgerichtet das Projekt verfolgt wird.

infoBoard Europe hat sich auf den Weg gemacht, die geschaffenen Systeme so zu vernetzen, dass neue Eindrücke über die Leistungsfähigkeit des Betriebes entstehen und bewertet werden können. Manchmal schmerzt es zu sehen, was tatsächlich abläuft. Aber es entsteht eine unglaubliche Motivation, organisatorische Mängel abzustellen, Mitarbeitergespräche zu führen und zu Gunsten aller Stakeholder bessere Ergebnisse zu erzielen.

Wir holen alle Daten aus CRM und Ticketsystemen auf die Plantafel.
Stellen To-do Aufgaben und Wiedervorlagen sichtbar dar und den Getthingsdone aus den Systemen gegenüber, sortieren die Programmieraufgaben aus dem Ticketsystem, messen den Zeitaufwand, lernen über den tatsächlichen Aufwand erschreckende Aufwände, liefern den Kunden asap die Lösungen aus.

Wir werden weitere Ergebnisse auswerten und unsere Systeme optimieren.

Erfolg durch Meilensteintrendanalyse

Langfristige Projekte können manchmal schwer, lang oder scheinbar unerreichbar sein. Am Anfang einer Herausforderung wie dieser ist man immer hoch motiviert um das Ziel zu erreichen, aber diese Lust sinkt kontinuierlich bis zum Abschluss. Motivation steht oft in Zusammenhang mit Produktivität, deswegen darf kein Manager eine Verringerung der Leistungsfähigkeit erlauben.

Eine erfolgreiche Methode, die übergreifend benutzt wird, ist die Meilensteintrendanalyse. Dieses Werkzeug des Projektmanagements umfasst die Auswertung der Entwicklung eines Projekts durch bestimmte Ziele innerhalb des größeren allgemeinen Ziels. Dank der Meilensteine kann das Personal prüfen, dass sie Schritt für Schritt näher an der Fertigstellung sind. Wenn die Mitarbeiter eine Aufgabe als fertig markieren, stellt dies automatisch einen Fortschritt des Ablaufs dar und Erfolg wird immer die Arbeitskraft motivieren und folglich wird die Produktivität erhöht.

Außerdem benutzt man Meilensteine für eine detaillierte Verfolgung eines Projektes. Die genauen Verzögerungen jedes Schritts sind definitiv hilfreich um pünktlich und vertraulich gegenüber den Kunden mit den Terminen zu sein. Aktuelle Projektmanager kümmern sich darum mit verschiedenen Werkzeugen bspw. das Gantt-Diagramm. infoBoard umfasst nicht nur diese Auswertungsmethode, sondern auch eine Verbesserung der jeweiligen Verfahren.

Projektmanagement wird normalerweise mit Gantt Diagrammen geleitet, obwohl es viele Probleme geben kann. Ein Fehler, den wir in dieser Methode finden können, ist die Zuweisung der Ressourcen an eine Aufgabe, weil das Diagramm zwei gleichzeitige Aufgaben für denselben Mitarbeiter vorsieht. Mit infoBoard ist das vollkommen unmöglich. Jede Ressource hat seine eigene Zeile und niemandem können zwei Aufträge gleichzeitig zuwiesen werden. Darüber hinaus ist die Reihenfolge der Aufgaben als Objektgruppe verfügbar. Natürlich kann man auch ein Gantt-Diagramm aus einer infoBoard Plantafel exportieren, aber in diesem Fall ohne mögliche Fehler!

Der Meilensteintrendanalyse WebView berücksichtigt verschiedene Aspekte, die oft nicht mit einem einzigen Tool ausgewertet werden können. Wenn Sie mehr Interesse an dieser Funktion von infoBoard haben, können Sie das Benutzerhandbuch lesen oder das Video-Tutorial über Meilensteintrendanalyse im infoBoard TV YouTube Kanal anschauen.

Wenn man mehr zusammenarbeiten möchte

Wenn man mehr zusammenarbeiten möchte

Oder auf Deutsch: Plantafeln verschiedener Abteilungen synchronisieren. Dabei geht es darum, die selbstverständliche Informationspflicht über Fertigstellungen bzw. voraussichtliche Fertigstellungen den Verantwortlichen abzunehmen.

Welche Möglichkeiten bestehen, wird auf unseren YouTube Video  infoBoard Projekte synchronisieren gezeigt und erläutert.

Nun arbeiten wir den Kern des Bedürfnisses heraus. Zweifelsohne beeinflusst die Übergabe von Aufgaben an eine andere Abteilung die Planung nachfolgender Einheiten. Wie wäre der Idealzustand? Alles läuft nach Plan. Aber die Störungen des Plans sind immens. Ich las gerade, dass ein Büroarbeiter sich im Durchschnitt nur etwa 4 Minuten konzentrieren kann, bis zur nächsten Störung/Ablenkung. Die Berichte aus der Praxis lauten: der Plan von heute Morgen stimmt mittags nicht mehr.

Der deutschsprachige Anwenderkreis glaubt nun daran, dass man mit einem Plan, an den sich alle halten, trotz zu erwartender Störungen Ziele schneller erreichen kann. Der französisch sprechende Anwenderkreis glaubt, dass ein Plan nur einen grundsätzlichen Rahmen gibt, und Verzögerungen sind normal, also kann der Plan nicht stimmen. C'est la vie ?

Also, nochmal, wo ist der Unterschied?  Ziel setzen -Plan erstellen – Störung registrieren-Störung beheben – Abweichung akzeptieren – Ziel erreichen. Einziger Unterschied ist der Umgang mit Störung und Hinnahme des Zeitverzugs?

Wir müssen die Japaner mit einbeziehen. Obwohl wir in der Deutschen Sprache mehrere Wörter zusammenfassen können, was den französisch sprechenden nicht gelingt, haben wir bei vielem Erfindergeist ein Mangel, den die Japaner im Organisationsbereich durch Schlagwörter besser hinbekommen. Die Amerikaner sind ebenfalls erfinderísch im kreieren von zusammenfassenden Wörtern.  Beispiel: Kaizen, TQM Total Quality Management. Mit diesen Schlagwörtern sind dann organisatorische Systeme benannt, die selbstverständlich "alles" umfassen. Die beiden Sprachen haben sich also mit den Störungen mehr auseinandergesetzt als die Europäer. Störungen wahrgenommen mit dem Ziel, sie zu verhindern, sie auszumerzen.

Hat also das ganzheitliche Denken einen Vorteil gegenüber dem linearen Denken? Ja, je größer die Betriebe desto öfter gibt es systembedingten Fehler/Störungen. Deshalb las ich zu dem, dass in kleinen Betrieben Qualität schneller einzuführen ist, als in großen Unternehmen.

Überall gibt es Hoffnung ! und infoBoard.

 

infoBoard und Kennzahlen (KPI’S)

infoBoard und Material Wirtschaft

Der infoBoard BusinessController wertet die infoBoard Plantafeln aus und stellt KPI’s anschaulich dar.

Kennzahlen sind oft in Zahlen ausgedrückte Ziele. Ziele sind in diesem Zusammenhang komplexe Sachverhalte, die mittels der Darstellung durch Kennzahlen eindeutig messbar und transparent erläutert werden können.

Zunächst bewegen sich die Auswertungen im Magischen Viereck der Produktion, es kommen aber immer mehr individuelle Auswertungen nach Kundenwunsch hinzu.

Das Magische Viereck der Produktion sind: Auslastung, Termintreue,

 

Visualisierungen sind Mittel zur Verdeutlichung und Kontrolle von Unternehmenssachverhalten anhand von Kennzahlen. Die Informationen, Daten, Zahlen und Fakten in Form von Kennzahlen werden bildhaft dargestellt für eine schnelle und deutliche Aussage über Sachverhalte. Die Tatsache, dass Menschen visuelle Wesen sind und Dinge zu 83 % vorrangig mit den Augen aufnehmen, bildet den Hauptgrund des Einsatzes von Visualisierungen. Durch die einfache visuelle Ausdrucksweise entsteht in Unternehmen eine einfache und effektive Kommunikation. Es ist somit Ziel von Visualisierungen, eine Verbesserung der Entscheidungsqualität bei der Unterstützung von Managemententscheidungen zu erreichen.

Weitere Aspekte der Visualisierung in Unternehmen sind zum Beispiel die Erhöhung der Transparenz der betrieblichen Leistungen und Prozesse, das Erkennen von Fehlerursachen und Handlungsbedarfen und die Stärkung des Qualitätsbewusstseins sowie eine kontinuierliche Verbesserung aller Bereiche im Unternehmen.

Es ist daher möglich, durch eine stetige Darstellung der wichtigsten Kennzahlen im Unternehmen bzw. im jeweiligen Bereich sehr schnell einen Überblick über die Prozesse und mögliche Handlungsfelder zu bekommen.