Wenn man mehr zusammenarbeiten möchte

Wenn man mehr zusammenarbeiten möchte

Oder auf Deutsch: Plantafeln verschiedener Abteilungen synchronisieren. Dabei geht es darum, die selbstverständliche Informationspflicht über Fertigstellungen bzw. voraussichtliche Fertigstellungen den Verantwortlichen abzunehmen.

Welche Möglichkeiten bestehen, wird auf unseren YouTube Video  infoBoard Projekte synchronisieren gezeigt und erläutert.

Nun arbeiten wir den Kern des Bedürfnisses heraus. Zweifelsohne beeinflusst die Übergabe von Aufgaben an eine andere Abteilung die Planung nachfolgender Einheiten. Wie wäre der Idealzustand? Alles läuft nach Plan. Aber die Störungen des Plans sind immens. Ich las gerade, dass ein Büroarbeiter sich im Durchschnitt nur etwa 4 Minuten konzentrieren kann, bis zur nächsten Störung/Ablenkung. Die Berichte aus der Praxis lauten: der Plan von heute Morgen stimmt mittags nicht mehr.

Der deutschsprachige Anwenderkreis glaubt nun daran, dass man mit einem Plan, an den sich alle halten, trotz zu erwartender Störungen Ziele schneller erreichen kann. Der französisch sprechende Anwenderkreis glaubt, dass ein Plan nur einen grundsätzlichen Rahmen gibt, und Verzögerungen sind normal, also kann der Plan nicht stimmen. C’est la vie ?

Also, nochmal, wo ist der Unterschied?  Ziel setzen -Plan erstellen – Störung registrieren-Störung beheben – Abweichung akzeptieren – Ziel erreichen. Einziger Unterschied ist der Umgang mit Störung und Hinnahme des Zeitverzugs?

Wir müssen die Japaner mit einbeziehen. Obwohl wir in der Deutschen Sprache mehrere Wörter zusammenfassen können, was den französisch sprechenden nicht gelingt, haben wir bei vielem Erfindergeist ein Mangel, den die Japaner im Organisationsbereich durch Schlagwörter besser hinbekommen. Die Amerikaner sind ebenfalls erfinderísch im kreieren von zusammenfassenden Wörtern.  Beispiel: Kaizen, TQM Total Quality Management. Mit diesen Schlagwörtern sind dann organisatorische Systeme benannt, die selbstverständlich „alles“ umfassen. Die beiden Sprachen haben sich also mit den Störungen mehr auseinandergesetzt als die Europäer. Störungen wahrgenommen mit dem Ziel, sie zu verhindern, sie auszumerzen.

Hat also das ganzheitliche Denken einen Vorteil gegenüber dem linearen Denken? Ja, je größer die Betriebe desto öfter gibt es systembedingten Fehler/Störungen. Deshalb las ich zu dem, dass in kleinen Betrieben Qualität schneller einzuführen ist, als in großen Unternehmen.

Überall gibt es Hoffnung ! und infoBoard.

 

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